Panoramahandscape Tulln

Gemeinsam gestalten:
Hände von BürgerInnen Tullns werden zum Kunstwerk.
Ein neues, partizipatives Kunstprojekt an der Donaulände

Unterstützt von der Stadtgemeinde Tulln und einem Stipendium des Kulturministeriums gestalten die Künstlerin Angela Andorrer, die Kunstwerkstatt Tulln und nicht zuletzt BürgerInnen Tullns unter dem Titel „Panoramahandscape Tulln“ ein Kunstwerk, das dem Miteinander gewidmet ist: Die Künstlerin verbindet 42 fotografierte Tullner Handflächen zu einer ideellen Landschaft, die als Installation an der Donaulände in Form einer Panoramatafel an der Tullner Flaniermeile aufgestellt wird.

Panoramahandscape Tulln, Detail (c) Andorrer 

Feierliche Enthüllung der Skulptur an der Donaulände:
Samstag, 25. Juni, 17 Uhr
Im Rahmen des Bezirksfestes Tulln und des 100 Jahre Niederösterreichs Jubiläums
Begrüßung: Peter Eisenschenk (Bürgermeister Tulln)
Einführende Worte: Wolfgang Giegler (Kurator)
Maße: Breite 250 cm, Höhe 90 – 140 cm, Tiefe 110 cm
Material: AluEloxal-Druck auf Alublech (Forster Waidhofen), Gestell gerosteter Kortenstahl (Metallbau Schinnerl Tulln)
Ort: Donaulände/Picknick-Wiese, zwischen Nibelungenbrunnen (Nibelungenplatz, 3430 Tulln) und Gästehafen
Im Anschluss ein Fest mit Musik: „Connected Trio“ mit David Mayrl am Saxophon, Andreas Wallner an der Guitarre, Bernhard Osanna am Bass
19:00 kostenlose Führung durch die Ausstellung Galerie der Reisenden Blätter von Angela Andorrer, KWT Kunstwerkstatt, Albrechtsgasse18, A- 3430 Tulln

Die Handscape wird an der Donaulände aufgestellt in Form einer Panoramatafel und fügt sich harmonisch in die Kulturlandschaft Tullns ein. Auf den ersten Blick erscheint die Tafel wie eine Panoramakarte der Umgebung. Bei näherer Betrachtung folgt die Überraschung – es ist eine fiktive Karte, gebildet aus den Handlandschaften der Menschen, die hier leben. Die Nachnamen der Beteiligten BürgerInnen sind quasi wie Kartenbeschriftungen im Bild der Landschaft abgedruckt. Mit dem „Finger auf der Landkarte“ kann jeder den Handlinien und Verknüpfungen folgen. Der Begriff Landschaft und Karte wird im Kopf des Betrachters neu definiert.

Angela Andorrers Panoramahandscape Tulln stellt eine gemeinschaftliche Aussage in den Mittelpunkt. ICH ist ein anderer, der eine andere Perspektive einnehmen kann, ICH sind auch die anderen, die sich als Gemeinschaft darstellen. Sie kann sichtbar machen, was sonst verborgen bliebe. Die Gemeinschaft zeichnet ein Bild von Gegenwart und Zukunft – ein Panorama aus vielen, vielleicht eine ideale Landschaft.

– Wolfgang GIEGLER in: Ideale Landschaft, Angela Andorrers Panoramahandscape Tulln  
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Die Hand öffnet sich, gibt, nimmt, verbindet und wird zum Symbol, welches Grenzen überwindet unabhängig von Alter, Geschlecht, Hautfarbe. Ich sehe es als eine Aufgabe der Kunstspeziell in diesen Zeiten positive Ideen von Frieden und Verbindung in die Welt zu setzen.
„Der Bearbeitungsprozess ist sehr spannend, fast ist es, als ob ich Freundschaften und Verbindungen schaffe. Es ist mein Arbeitsansatz speziell in diesen Zeiten mit Kunst positive Ideen von Frieden und Verbindung in die Welt zu setzen“, so die Künstlerin.

Die «Panoramahandscape von Tulln» thematisiert die Verbundenheit der BewohnerInnen in Freude, Leid, Hoffnung – im Leben. Sie soll an eine Welt erinnern, in der die Hände füreinander offen sind. Durch die Intimität der geöffneten Hand erfährt der oder die BetrachterIn einen neuen Blickwinkel auf die eigene Identität. 

Panoramahandscape Tulln, Entstehungsprozess (c) Andorrer 

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Panoramahandscape Tulln ist gefördert von der KWT Kunstwerkstatt Tulln, der Gemeinde Tulln und dem BMKOES Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

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