Bienneal for Land Art Andorra

Installation: 12 bedruckte Fahnen
Standort: Lake Engolasters, Biennale für LAND ART ANDORRA 2021

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The artist takes leaves from nature, dries, preserves and works them with acrylic, yarn and glass beads. Particularly inspiring are leaves eaten away by snails, caterpillars and beetles, which become geological formations, a landscape and a legible map. When a leaf breaks in a thin place, it is sewn back together, similar to a surgical operation. Then Andorrer takes the BLATTSCAPES, like friends, on hikes and portrays them against changing scenery. By photographing the delicate artworks in the landscape, she documents how they relate to the light, weather, and surroundings. Aspects of the cinematic, being in nature and mindfulness become part of the work. With the exhibition of the GALLERY OF TRAVELING LEAVES in the landscape, a double relocalization takes place: landscape in the landscape, or microcosm in the macrocosm.

It’s not uncommon for the threads that stretch across the leaf, crossing and branching, to resemble the roads and paths of a map. Often the leaves have holes that are outlined with red paint and then look like wounds.
– ACHIM GNANN

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Blattscapes Prozess und Produktion

Vom Wandern, Konservieren, Reparieren und dann wieder auf Reisen mitnehmen

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Durch den Prozess des Wanderns, Auswählens, Konservierens, Schmückens, Nähens und Reparierens von Blättern, entstehen neue Objekte, die widerspiegeln, wie wir mit der Umwelt umgehen sollten. Wenn ein Blatt an einer dünnen Stelle bricht, nähe ich es wieder zusammen, ähnlich einem chirurgischen Eingriff. Gebrochene Äste werden geschient, gerissene Häute genäht. Dieser Prozess ist für mich eine Art „Heilen der Natur“. Der meditative Prozess des Stickens ist eine heutzutage kaum mehr ausgeübte Tätigkeit und doch Teil unserer Herkunft.

Ich versuche die sich ständig verändernde Beziehung zwischen Mensch und Umwelt durch persönliche Metaphern zu verstehen. Wenn ich meine Blatt – Objekte auf Wanderungen mitnehme und sie an neuen Standorten in der Natur relokalisiere, entsteht ein widersprüchliches Gefühl von Verlust und Verbindung. Welchen Platz nehmen wir im Verhältnis zur Natur ein? Wie beeinflussen wir ihre Zyklen, die sich auch auf uns auswirken? Meiner Meinung nach gibt es eine Beziehung zwischen Mensch und Natur über Zeit, Raum und Wahrnehmung hinweg, die uns alle miteinander verbindet, auch wenn wir es oft kaum merken.
– ANGELA ANDORRER

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Wald der Blatthäuter

Permanente Installation
Standort: Wachtberg, Kamptal, Österreich, Symposium Kunst in der Natur

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Im „Wald der Blatthäuter“ sind in einem Waldstück inszenierte Fotografien von Blättern und Menschen aus der Serie „Skins and Leaves“ installiert. Großformatige Blattscapes bedecken menschliche Körper, deren BesitzerInnen ihre Identität zu verbergen und zu verlieren scheinen. BesucherInnen werden Teil eines magischpoetischen Versteckspiels der Körper, Blätter und Blicke. Es entsteht eine intimer Dialog der Texturen von Rinde, Haut -, Licht und Schatten, ein neuer Sinnzusammenhang zwischen Mensch und Natur.

Einweihung: Juli 2020
Abwicklung und Support: Symposium Kunst in der Natur am Wachtberg, Kultur Niederösterreich, BMKOES Bundesministerium Österreich

https://kurier.at/chronik/niederoesterreich/waldviertel-der-wald-der-blatthaeuter/401000621

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